Die Situation
Falls du den Feed im Blick hattest, ist dir sicher das Drama um Sarah Helm aufgefallen, Journalistin, Autorin und Ehefrau von Jonathan Powell, dem nationalen Sicherheitsberater des Premierministers. Nachdem Helm twitterte: „Gott steh uns Autoren bei, die Palästina und Palestine Action unterstützen“, geriet sie voll in den Fokus.
Die Metropolitan Police prüfte den Beitrag kurz, um festzustellen, ob er rechtliche Grenzen überschreitet, nachdem die Campaign Against Antisemitism (CAA) Ermittlungen gefordert hatte. Real talk: Die Unterstützung der Protestgruppe Palestine Action ist in Großbritannien eine Straftat, seit die Gruppe im Juli 2025 verboten wurde. Es drohen bis zu 14 Jahre Haft für Unterstützung, was echt krass ist.
Das Ergebnis
Am Samstag bestätigte die Met Police dann, dass sie den Fall einstellt. Sie kamen zu dem Schluss, dass der Post die strafrechtliche Schwelle nicht erreicht – es gab schlicht nicht genügend Beweise für die Annahme, dass sie aktiv zur Unterstützung der verbotenen Organisation aufgerufen hat.
Helm hatte sich anscheinend in eine Konversation über die irische Autorin Sally Rooney eingeklinkt, die kürzlich erklärte, ihre Bücher wegen ihrer eigenen Haltung zu Palestine Action nicht mehr in Großbritannien verkaufen zu können. Ein Regierungssprecher stellte klar, dass Helms Ansichten ihre eigenen seien und nicht die der Regierung widerspiegelten, während die CAA weiterhin darauf beharrt, dass die Situation „äußerst ernste Fragen“ für Powell und die Regierung aufwerfe.
Warum das wichtig ist
Die Grenze zwischen persönlicher Meinungsäußerung und der Unterstützung einer verbotenen Gruppe ist aktuell ein echtes Minenfeld. Da Palestine Action unter strengen Anti-Terror-Gesetzen verboten ist, wird jeder öffentliche Kommentar schnell zum Anlass für juristische Prüfungen. Dieser Fall zeigt, wie hoch der Einsatz ist, wenn man sich online äußert – selbst wenn die Behörden am Ende entscheiden, dass es gerade noch keine Straftat war.






