Das Comeback war absolut elite

Real Talk: Die Saracens waren absolut bereit. Obwohl sie Olly Hartley nach einer üblen Armverletzung verloren und einen Großteil des Spiels in Unterzahl bestreiten mussten, nachdem Nick Isiekwe wegen eines hohen Tacklings eine 20-minütige Rote Karte sah, haben sie komplett abgeliefert. Sie schafften es, die Leicester Tigers in einem 12-Versuch-Thriller zu bezwingen und bewiesen, dass ihre Main-Character-Energie für diese Saison absolut gesetzt ist.

Die großen Momente

Es war ein Sieg für die Saracens, aber die Tigers haben es ihnen definitiv nicht leicht gemacht. Gabriel Hamer-Webb war lowkey unstoppable und erzielte einen Hattrick für Leicester. Auf der anderen Seite sah Tomos Williams bei seinem Debüt stark aus, und Ben Earls Einsatz – erst von der Bank in das Pack und später sogar kurz als Center – war ehrlich gesagt ikonisch. Fergus Burke war hier die Geheimwaffe und verwandelte fünf Conversions, um den Sack zuzumachen.

Juan Martín González brachte die Saracens schon nach zwei Minuten in Führung, und der Vibe blieb danach durchgehend intensiv. Selbst als Leicester in der 54. Minute durch Adam Radwan kurzzeitig in Führung ging, brachen die Saracens nicht ein. Rotimi Seguns zweiter Versuch in den letzten sieben Minuten war der entscheidende Move, der den Sieg sicherte.

Warum das wichtig ist

Dieses Spiel war Teil eines rekordverdächtigen Eröffnungswochenendes, an dem in fünf Spielen insgesamt 52 Versuche erzielt wurden. Für die Saracens zeigt es, dass sie schon so früh in der Saison die nötige Härte und Moral besitzen, um bis zum Ende vorne mitzumischen. Die Stimmung für das neue Kapitel unter Brendan Venter könnte jedenfalls kaum besser sein.