Der Vibe Check

Es ist Monday Night Football und es geht um einiges. Die New Orleans Saints (1-2) müssen zu Hause ran und versuchen, nach der bitteren Pleite gegen die Raiders endlich wieder in die Spur zu finden. Die Atlanta Falcons kommen derweil mit Main-Character-Energie daher, nachdem sie die Packers in Woche 3 komplett auseinandergenommen haben.

Die Falcons sind on fire

Real Talk: Die Wende bei den Falcons ist echt wild. In den ersten beiden Spielen kamen sie nicht mal in die Nähe der Red Zone. Dann kehrte Michael Penix Jr. nach seiner Knieverletzung zurück und die Offense ist komplett ausgerastet – 498 Total Yards gegen Green Bay sind schon eine Ansage. Das ist offensive Dominanz pur. Mit Bijan Robinson, der im Schnitt 5,3 Yards pro Carry holt, und Drake London, der letzte Woche 194 Yards gefangen hat, ist dieses Team gerade highkey gefährlich.

Saints unter Druck

New Orleans hat zu kämpfen und sabotiert sich lowkey durch ständige Ballverluste selbst. Sie haben in den letzten zwei Spielen sieben Turnovers fabriziert, was ihre Defense oft in absolut kritische Situationen bringt. Um es noch schlimmer zu machen: Running Back Travis Etienne muss auf die Injured Reserve Liste. Jetzt liegt es an Alvin Kamara und Kendre Miller, die Last zu tragen, aber das Laufspiel war bisher eher mid.

Die Key-Matchups

Behaltet das Duell zwischen Drake London und Saints-Cornerback Kool-Aid McKinstry im Auge. Wenn die Falcons London in den Slot schicken, könnte es für McKinstry, der dort bisher keinen einzigen Snap gespielt hat, eine lange Nacht werden. Auf der anderen Seite ist der Pass Rush der Falcons aktuell überraschend krass und führt die Liga mit einer Pressure-Rate von 45,2 % an. Wenn Tyler Shough nicht schnell in seinen Rhythmus findet, setzt es für New Orleans ein L.

Warum das wichtig ist

Dieses Spiel ist ein Wendepunkt für beide Teams. Ein Sieg bringt die Falcons zurück auf .500 und beweist, dass die Explosion in Woche 3 kein Zufall war. Für die Saints geht es darum, eine 1-3-Bilanz zu vermeiden und endlich zu zeigen, dass sie den Ball sicher halten können.