Ein Jubel, der komplett schiefging
Real talk: Saied Abu Farchi hat hier absolut danebengegriffen. Der 20-jährige israelische Stürmer köpfte in der 55. Minute zum 1:1-Ausgleich gegen Österreich ein, aber sein Jubel beendete seinen Arbeitstag vorzeitig. Nachdem er zur Eckfahne gelaufen war, griff er sie und ging in die Knie. Der Schiedsrichter fand das gar nicht lustig, gab ihm die Gelb-Rote Karte und ließ sein Team in Unterzahl zurück.
Das Snooker-Missverständnis
Es ist ein klassisches Missverständnis. Während einige dachten, er imitiere eine Waffe, hat Abu Farchi Beweise geliefert – er hatte bereits früher in den sozialen Medien gepostet, dass seine Bewegung nur eine "Hommage an Snooker" sei. Trotzdem kam die Aktion beim Unparteiischen nicht gut an, und es war eine heftige Lektion für den Youngster. Israels Nationaltrainer Ran Ben Shimon nahm die Schuld auf sich: "Vielleicht war es mein Fehler, dass ich ihm nicht gesagt habe, dass er damit aufhören muss."
Das Ergebnis
Es war ein bitterer Abend für Israel. Nach der Roten Karte brachen alle Dämme. Phillipp Mwene traf in der 90. Minute zur Führung, gefolgt von einem Tor von Sasa Kalajdzic in der Nachspielzeit, die den 3:1-Sieg für Österreich besiegelten.
Warum das wichtig ist
Diese Niederlage ist ein herber Rückschlag für Israel in der Nations League, aber der Fokus liegt jetzt darauf, wie Spieler mit dem Rampenlicht umgehen. Mit den kommenden Spielen steht die Disziplin – oder das Fehlen derselben – ganz genau unter Beobachtung. In anderen Spielen der Liga sicherte sich Norwegen einen massiven 3:2-Sieg gegen Dänemark dank zwei Toren von Erling Haaland, während Griechenland spät mit 2:1 gegen Serbien gewann.






