Das Comeback des Jahrhunderts

Das US-Golfteam hat in Medinah mal wieder krasse Main Character Energy bewiesen. Nachdem sie am Sonntag mit einem 7,5:10,5-Rückstand in die 12 finalen Einzelmatches gegangen waren, legten die Amerikaner einen massiven Run hin. Am Ende stand es 17:13 gegen die Internationals, was den 11. Presidents-Cup-Sieg in Folge bedeutet.

Der wahre Tea? Die Internationals waren kurz davor, ihre 28-jährige Durststrecke endlich zu beenden, aber der Plot Twist kam, als Jacob Bridgeman einen 1,20-Meter-Par-Putt an Loch 18 versenkte und den Australier Min Woo Lee mit 1-up besiegte. Dieser Punkt machte den Sieg für die USA safe und schraubte ihre Allzeit-Bilanz bei diesem Turnier auf 14-1-1.

Der Trump-Faktor

Donald Trump war beim Sieg persönlich in Medinah am Start und fügt damit seiner Watchlist für 2026 ein weiteres hochkarätiges Sportevent hinzu. US-Kapitän Brandt Snedeker sparte nicht mit Lob und erklärte dem Team sowie der Presse, dass dieser Sieg auch durch den Zuspruch des Präsidenten befeuert wurde.

„Ich habe ihm gesagt, wenn wir das schaffen, gehört ihm der ganze Credit“, sagte Snedeker nach dem Turnier. Er erwähnte außerdem, dass er sein Team an die Geschichte von Medinah erinnert habe, wo schon „verrückte Dinge passiert sind“ – eine Anspielung auf das berühmte „Miracle at Medinah“ beim Ryder Cup 2012.

Warum das wichtig ist

Dieser Sieg ist mehr als nur die Trophäe; es ist ein riesiger Flex für das US-Team, das mit acht der Top-11-Golfer der Welt angetreten war. Für die Internationals ist es ein hartes L, da sie weiterhin daran scheitern, den Titel zu holen. Für uns alle ist es die Erinnerung, dass keine Führung im Sport jemals sicher ist – und dass manche Leute ihren Erfolg wohl sehr gerne mit dem Anführer der freien Welt teilen.