Eine extrem kurze Amtszeit
Das ist mal ein massives L. Die Portland Trail Blazers haben sich offiziell von ihrem neuen Play-by-Play-Sprecher Braiden Bell getrennt, nur Stunden nachdem er als neue Stimme der Franchise vorgestellt wurde. Echt peinliches Timing. Das Team hat die Reißleine gezogen, nachdem rassistische und frauenfeindliche Posts bekannt wurden, die Bell in den Jahren 2012 und 2013 abgesetzt hatte.
Die Beweise
Bell ist mittlerweile 29 Jahre alt, aber diese Tweets aus seiner Jugend haben ihn jetzt eingeholt. Die beleidigenden Posts wurden von KGW publik gemacht, wobei angemerkt wurde, dass sich Bells Social-Media-Aktivitäten ab 2015 ausschließlich auf Sport konzentrierten. Sein Account ist mittlerweile auf privat gestellt.
In einer Stellungnahme blieb das Team geradeheraus: „Die Portland Trail Blazers tolerieren keine rassistischen, sexistischen oder schädlichen Kommentare. Wir sind bei diesem Prozess unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden und entschuldigen uns dafür bei den Blazers-Fans und bei Rip City.“
Wie geht es weiter?
Vor diesem Job war Bell die Stimme der Phoenix Mercury und der G-League-Mannschaft Valley Sun. Jetzt stehen die Blazers unter Strom. Da das Saisonauftaktspiel gegen die Phoenix Suns am 21. Oktober in weniger als drei Wochen stattfindet, müssen sie schnell einen neuen Sprecher finden. Die Suche ist Teil einer massiven Umstrukturierung des Sende-Betriebs unter dem neuen Besitzer Tom Dundon, die bereits zum Abgang des erfahrenen Kevin Calabro aus der Sprecherkabine geführt hat.
Warum das wichtig ist
Diese Situation ist ein riesiger Weckruf für Organisationen überall: Checkt die alten Posts, bevor ihr den Vertrag unterschreibt. Die Blazers befinden sich jetzt in einem stressigen Wettlauf gegen die Zeit, um eine neue Stimme zu finden, die tatsächlich zu ihren Werten passt, bevor die Saison losgeht.






