Der ultimative Geduldstest
Hast du auch manchmal das Gefühl, dass das Internet uns alle dazu bringt, einander zu hassen? Real talk: Der Diskurs ist meistens ein absoluter Dumpster Fire. Aber was passiert, wenn man zwei Leute, die bei nichts einer Meinung sind, zwingt, zusammen zu essen?
Genau das ist passiert, als Robin, Anwalt und Anführer der einwanderungskritischen English Democrats, sich mit Aslak, einem in Großbritannien lebenden Norweger, zum Dinner traf. Es hat diese klassische Social-Experiment-Vibe, und ehrlich gesagt waren die Ergebnisse überraschend wholesome.
Das Dinner im Check
Robin—der zugibt, dass er einen „full-on Social Justice Warrior“ erwartet hatte—tauchte im Blazer auf und sah aus wie das Klischee eines britischen Gentlemans. Aslak, der eine Kunstgalerie leitet, blieb entspannt und plauderte über Wikinger. Sie fanden zueinander— ausgerechnet bei Lammkoteletts und einer Flasche Rioja.
Doch als der Smalltalk vorbei war, ging es ans Eingemachte:
- Ukraine & Russland: Das war der größte Streitpunkt. Robin argumentierte, dass sich das Vereinigte Königreich aus fremden Konflikten raushalten sollte, und schlug vor, beide Seiten wie bei einem „Business-Modell“ zu bewaffnen. Aslak blockte das hart ab, argumentierte, dass eine globalisierte Welt Isolationismus unmöglich macht, und warnte, dass unkontrollierte Expansion eine riesige Bedrohung sei.
- Überwachung: Überraschenderweise fanden sie hier Gemeinsamkeiten. Beide stimmten darin überein, dass die Regierung Bürger nicht grundlos ausspionieren sollte, da dies die Demokratie untergrabe und dazu führe, dass Menschen sich selbst zensieren.
- Brexit: Robin hielt an der Unterstützung seiner Partei für den Brexit fest und behauptete, es sei nicht das wirtschaftliche Desaster, das Kritiker vorhergesagt hatten. Aslak konterte, dass das eigentliche Problem die Entfremdung wichtiger Handelspartner sei und es für Studierende schwieriger geworden sei, in Großbritannien zu studieren.
Warum das wichtig ist
Am Ende des Tages sind die beiden auseinandergegangen, ohne sich den Wein ins Gesicht zu schütten. Beide waren sich einig, dass es wichtig ist, rational zu bleiben—denn sobald man anfängt, jemanden als buchstäblichen Feind zu behandeln, wird es gefährlich. Wie Aslak es ausdrückte: „Jede rechtsgerichtete Person sollte einen ‚woken‘ Freund haben und umgekehrt.“ Es ist ein guter Reminder, dass wir, auch wenn wir bei allem anderer Meinung sind, immer noch Menschen sind. Say less.





