Die Situation
Falls du heute einen Trip zum City Beach in Perth geplant hattest: Die Vibes sind gerade lowkey im Keller. Am frühen Montagmorgen wurde ein etwa sechs Meter langer Walkadaver angespült. Auch wenn das für manche nach einem wilden Fotomotiv aussieht, haben die lokalen Behörden mehrere Kilometer der Küste gesperrt, weil der verwesende Wal wie eine gigantische Einladung auf Haie wirkt.
Das Haifisch-Risiko
Und es sind nicht nur kleine Fische. Mehrere Haie wurden im Flachwasser gesichtet, darunter ein massiver, fünf Meter langer Weißer Hai. Das Department of Primary Industries and Regional Development hat gewarnt, dass der Kadaver weiterhin Raubfische anlocken wird – was für jeden, der dort schwimmen will, ein riesiges L ist. Das trifft besonders hart, wenn man bedenkt, dass erst vor 10 Tagen nur 12 km nördlich am Sorrento Beach ein 63-jähriger Schwimmer, Greg O’Neill, bei einer Hai-Attacke ums Leben kam.
Wie geht es weiter?
Gary Mack, der Bürgermeister der Town of Cambridge, appelliert eindringlich an die Leute, endlich auf die Sicherheitswarnungen zu hören, anstatt zu versuchen, trotz des Gestanks das perfekte Selfie zu machen. Der Plan ist aktuell, den Wal am Dienstag auf einen Laster zu laden und zur Mülldeponie zu bringen. Ein Abschleppen zurück aufs Meer ist vorerst nicht möglich, da das Tier auf einer Sandbank feststeckt und die Brandung es zu schwierig macht. Real talk: Bleibt bloß aus dem Wasser, bis die Sache geklärt ist.
Warum das wichtig ist
Wenn ein Wal stirbt, löst das ein massives ökologisches Ereignis aus, das Haie in flache Gewässer zieht, in denen normalerweise Menschen baden. Es ist eine harte Erinnerung daran, dass der Ozean kein Swimmingpool ist – sobald sich die Nahrungskette verschiebt, steigt das Risiko für Menschen sofort an.






