Der Rechtsstreit zwischen den Tech-Giganten spitzt sich zu. OpenAI schießt gegen Apple zurück: Ein ehemaliger Mitarbeiter, der erst von Apple zu OpenAI wechselte und dann wieder zurück, soll kurz vor seiner Rückkehr über 100 vertrauliche Dateien zu einem unveröffentlichten Gerät abgezogen haben.

Die Vorwürfe

OpenAI behauptet, dieser Ex-Mitarbeiter habe detaillierte Engineering- und Fertigungsdaten sowie Bilder unveröffentlichter Hardware an seine privaten Accounts geschickt. Die Beweise? In einer Klageschrift heißt es, dass einige dieser Dateien am 2. Juni 2026 – dem allerletzten Arbeitstag bei OpenAI – kurz nach Mitternacht verschickt wurden.

Besonders krass: OpenAI behauptet, die Person habe ihre internen Produktpläne dem Apple-Management präsentiert, inklusive des VPs für Operations in Asien. OpenAI vermutet lowkey, dass diese Infos Apples Launch der „Apple Home“-Smart-Accessoires befeuert haben. Real talk: OpenAI ist besorgt, dass diese sensiblen Daten nun in Apples Engineering-Teams zirkulieren und deren zukünftige Produkt-Roadmap beeinflussen.

Die Folgen

Apple streitet alles ab. Ein Sprecher betonte, man habe strikte Richtlinien, um zu verhindern, dass neue Mitarbeiter „Altlasten“ mitbringen, und behauptete, man habe keinerlei Belege für die Vorwürfe von OpenAI gefunden.

Unterdessen fungiert der US-Bezirksrichter Edward Davila als Schiedsrichter. Er signalisierte, dass er Apples Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen OpenAI teilweise stattgeben könnte. Den riesigen Antrag Apples auf eine forensische Komplett-Untersuchung jedes einzelnen OpenAI-Geräts lehnte er jedoch als „huge ask“ ab.

Warum das wichtig ist

Das ist nicht nur irgendein Büro-Drama, sondern ein knallharter Kampf um geistiges Eigentum im KI-Wettrüsten. Sollten die Geheimnisse wirklich geleakt worden sein, könnte das bedeuten, dass Apple seine KI-Produkte quasi auf Kosten von OpenAIs F&E-Budget optimiert. Für den Wettbewerbsvorteil von OpenAI wäre das ein massives L.