Die Story im Bereich Decentralized Finance wird immer spannender: OG.com, die unabhängige Plattform, die kürzlich von Crypto.com abgespalten wurde, macht jetzt einen großen Move auf dem US-Markt. Die Plattform, die aktuell mit 5 Milliarden Dollar bewertet wird, hat offiziell bei der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) beantragt, Perpetual Futures auf einzelne US-Aktien anzubieten.

Was ist der Plan?

Falls die Zulassung kommt, würden diese "Perps" es Tradern ermöglichen, direkt auf Einzelaktien zu setzen, ohne sich mit Verfallsdaten oder dem Rollen von Verträgen herumzuschlagen – und das im 24/5-Takt. Während diese Art von Derivaten im Krypto-Ökosystem ein Standard ist – 2016 von BitMEX gepusht – ist die Einführung auf traditionellen Aktienmärkten eine ganz andere Hausnummer.

OG.com ist nicht die einzige Plattform, die diese Lücke schließen will. Erst kürzlich haben Coinbase, Payward (die Muttergesellschaft von Kraken) und Kalshi ähnliche Anträge für Perpetual Stock Futures gestellt. Die regulatorische Lage ist stark in Bewegung, vor allem nachdem die SEC begrenzten On-Chain-Handel für tokenisierte Aktien erlaubt hat und die CFTC die Prüfung dieser Kontrakte intensiviert.

Das große Ganze

Nach dem Spin-off hat OG.com einen mehrjährigen Deal mit Robinhood abgeschlossen, die sich auch Anteile an der Firma gesichert haben. CEO Kris Marszalek hat klar gemacht, dass die Plattform mehr als nur ein prediction market sein soll, und dieser Antrag ist ein Riesen-Schritt in diese Richtung.

Warum das wichtig ist

Real talk: Das ist highkey ein massiver Move für die Marktzugänglichkeit. Aber bevor ihr hyped werdet: Das ist keine Finanzberatung. Auch wenn Perps bei Krypto-Degens beliebt sind, stecken sie bei US-Aktien noch in komplexen regulatorischen Gewässern. Checkt euer Risikomanagement – ape nicht einfach in irgendwas rein, ohne selbst zu recherchieren, denn die Volatilität ist absolut real.