Die Lage

Ein medizinischer Evakuierungsflug auf dem Weg von Bermuda nach Boston ist verschwunden. Die Gulfstream G-100 verlor am Samstag gegen 01:20 Uhr Ortszeit den Kontakt zur Federal Aviation Administration (FAA). Laut Skyport, dem Betreiber des LF Wade International Airport auf Bermuda, befanden sich insgesamt sechs Personen an Bord – vier Crewmitglieder und zwei Passagiere.

Die Suchaktion läuft

Der Such- und Rettungseinsatz konzentriert sich derzeit auf das Gebiet vor der Küste von Nantucket, Massachusetts. Die US Coast Guard und die FAA koordinieren die Maßnahmen und nutzen sowohl Luft- als auch Wassereinheiten, um das Flugzeug ausfindig zu machen. Obwohl die Maschine am Boston Logan International Airport erwartet wurde, kam sie dort planmäßig nicht an. Latitude Air Ambulance, der Betreiber des Flugzeugs, bestätigte, dass es sich um eine medizinische Evakuierung handelte. Clarence Togeretz, der Direktor für Flugbetrieb des Unternehmens, äußerte, dass es zwar besorgniserregend sei, wenn Crews sich nicht melden, man aber vorerst optimistisch bleibe.

Die Details

Berichten von ABC News zufolge könnte das Flugzeug rapide um etwa 7.500 Fuß (ca. 2.286 Meter) abgesunken sein, bevor es ins Wasser stürzte. Obwohl die Behörden noch keine Namen genannt haben, teilte eine Quelle dem Sender mit, dass sich angeblich keine US-Amerikaner unter den sechs Personen an Bord befinden. Es ist eine heftige Situation, und der Fokus liegt momentan rein auf der Rettungsmission.

Warum das wichtig ist

Dies ist ein kritischer Such- und Rettungseinsatz im Rahmen einer laufenden medizinischen Evakuierung. Die Behörden versuchen derzeit herauszufinden, was genau zum plötzlichen Kontaktverlust und dem schnellen Sinkflug führte, bevor das Flugzeug vom Radar verschwand.