Die Stimmung beim Meeting des Los Angeles Continuum of Care am Freitag war definitiv daneben. Eine Sitzung, die eigentlich eine massive Machtverschiebung bei den Obdachlosenprogrammen thematisieren sollte, dauerte gerade einmal zwei Minuten, bevor sie abrupt beendet wurde. ## Die Situation Das Meeting sollte einen Vorschlag behandeln, wichtige administrative Aufgaben von der Los Angeles Homeless Services Authority an das LA County zu übertragen. Das County versucht lowkey, alles unter seinem neuen Department of Homeless Services and Housing zu zentralisieren, aber die Verantwortlichen der Stadt spielen da nicht mit. ## Das Drama Bürgermeisterin Karen Bass und die Ratsmitglieder Marqueece Harris-Dawson, Ysabel Jurado, Tim McOsker und Imelda Padilla wollten eigentlich eine gemeinsame Aufsicht durchsetzen. Das Meeting wurde gestoppt, weil die Organisatoren auf den riesigen Ansturm absolut nicht vorbereitet waren. Die Politiker kritisierten das Chaos in einer gemeinsamen Erklärung: „Das heutige Meeting wurde nur zwei Minuten nach Beginn abgebrochen, weil das Board nicht für ein so großes Publikum geplant hatte. Die Menschen in Los Angeles wollen ein Mitspracherecht bei der Zukunft der Obdachlosenhilfe – und heute wurden sie zum Schweigen gebracht.“ ## Warum das wichtig ist Real Talk: Es geht um das Geld und das Ziel. Die Stadt pumpt hunderte Millionen Dollar in Wohnraum, aber die Verantwortlichen haben das Gefühl, sie hätten null Mitsprache dabei, wer tatsächlich eine Wohnung bekommt. Sie argumentieren, dass sie bei der Finanzierung der Infrastruktur auch am Tisch sitzen müssen, um sicherzustellen, dass ihre wohnungslosen Nachbarn die Hilfe bekommen, die sie brauchen. Ohne diese Zusammenarbeit befürchten die Stadtvertreter, dass das gesamte System weiter feststeckt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, aber dieser Machtkampf wird sicher weitergehen.