Der Wechsel hinter den Kulissen
Kristi Noem ist nicht länger als Sondergesandte für die „Shield of the Americas“-Initiative der Trump-Administration tätig. Ein Beamter des Außenministeriums bestätigte gegenüber CBS News am Donnerstag, dass ihr Status als Gesandte letzten Monat abgelaufen ist. Auch wenn sie diesen spezifischen Job los ist, ist sie nicht komplett weg vom Fenster. Noem ist in eine neue Rolle als Senior Advisor für den stellvertretenden Minister Landau gewechselt und wird weiterhin an demselben Sicherheits-Portfolio arbeiten.
Was ist „Shield of the Americas“?
Es handelt sich um eine Koalition, die die Administration Anfang des Jahres ins Leben gerufen hat, um die USA mit mehreren Ländern in Lateinamerika und der Karibik zu vernetzen. Das Ziel? Alle auf einen Nenner bringen, wenn es um Anti-Kartell-Maßnahmen und wirtschaftliche Zusammenarbeit geht. Noem wurde im März mit der Leitung beauftragt, direkt nachdem sie ihre Zeit als Heimatschutzministerin beendet hatte.
Der Zeitplan-Check
Ihr Abschied von der Rolle als Gesandte lief extrem unauffällig ab, kurz vor der UN-Generalversammlung letzten Monat. Obwohl ihr offizieller Status zu diesem Zeitpunkt schon abgelaufen war, war sie bei diplomatischen Treffen weiterhin am Start – unter anderem bei einem Gespräch mit dem ecuadorianischen Präsidenten Daniel Noboa und einem Auftritt bei einer Leadership-Veranstaltung von Präsident Trump, der ihr noch ein Shoutout für ihre „großartige Arbeit“ gab.
Warum das wichtig ist
Das ist ein krasser Pivot für Noem. Nachdem sie wegen ihres Managements im Heimatschutzministerium und dem Einfluss ihres Beraters Corey Lewandowski ordentlich Gegenwind bekam, wurde ihr Wechsel in die Rolle als Gesandte als eine Art Reset geframed. Jetzt bleibt sie durch die Position als Senior Advisor zwar im Dunstkreis der Regierung, aber der Titel „Sondergesandte“ ist offiziell Geschichte. Für euch bedeutet das einfach eine Umbesetzung bei den Leuten, die die Sicherheitszusammenarbeit auf der westlichen Hemisphäre steuern – ein Thema, das man auf dem Schirm haben sollte, wenn man die Stabilität in der Region verfolgt.



