Die Demokratische Partei steckt aktuell in einer echten Identitätskrise, während der Einfluss der Democratic Socialists of America (DSA) kurz vor den Midterms immer mehr zum Zankapfel wird. DNC-Vorsitzender Ken Martin setzt weiterhin voll auf seine 'Big-Tent'-Strategie und betont, dass die Partei auf Addition statt Subtraktion setzen muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. In einem Interview auf MSNOW wies Martin den Vorwurf zurück, dass die Zusammenarbeit mit dem linken Flügel eine Belastung sei: 'Ich glaube, man gewinnt durch Addition, nicht durch Subtraktion. Man gewinnt, indem man seine Koalition vergrößert, nicht indem man sie verkleinert.' Während Martin das als normales politisches Wachstum sieht, sorgt die Strategie für ordentlich Wirbel. Der Abgeordnete Josh Gottheimer hat seine Bedenken klar formuliert und die Parteiführung dazu gedrängt, radikale Forderungen abzulehnen, um das Vertrauen der Wähler nicht zu verlieren. Die Fronten sind verhärtet: Die DSA hat sich öffentlich für kontroverse Ziele stark gemacht, wie die Abschaffung von Polizei, Gefängnissen und der Einwanderungsbehörde ICE sowie offene Grenzen. Die Republikaner feiern das natürlich ab. Das RNC nutzt die Verbindung auf Social Media für gezielte Angriffe, und der Council of Economic Advisers von Präsident Donald Trump hat einen Bericht veröffentlicht, laut dem die Politik der DSA die Staatsverschuldung in den nächsten zehn Jahren um 49 Billionen Dollar in die Höhe treiben könnte. Real talk: Die Partei hat echt zu kämpfen, die lauten, progressiven Stimmen mit ihrem gemäßigten, kapitalistisch orientierten Flügel unter einen Hut zu bekommen. Das sorgt für massiven internen Stress. ## Warum das wichtig ist Ob die Demokraten ihr 'Big Tent' wirklich managen können, ohne die Mitte zu verprellen, ist die entscheidende Milliardenfrage für die anstehende Wahl. Wenn sie diese radikalen Forderungen nicht mit ihrer moderaten Basis in Einklang bringen können, riskieren sie, die Sitze zu verlieren, auf die es wirklich ankommt.