Das Arri-Upgrade

Honor hat in China die Magic 9-Serie gedroppt und das Pro-Max-Modell leistet absolut ab. Das Highlight ist die frische Partnerschaft mit der legendären Film-Brand Arri. Wenn der Kamera-Bump etwas extra aussieht, dann ist das gewollt – das Design ist direkt vom „Drei-Objektiv-Revolver“ der Arriflex 35 aus dem Jahr 1937 inspiriert.

Es gibt Hollywood-Vibes

Das ist nicht nur oberflächliches Branding. Das Phone kommt mit Arri LogC3-Support und 14 voreingestellten Arri Look LUTs. Außerdem gibt es Zugriff auf eine Library mit offiziellen und Third-Party-LUTs sowie den APV 10-Bit 4:2:2-Codec. Hardware-technisch sind ein 200MP-Hauptsensor und ein 200MP-Teleobjektiv verbaut. Die Ultraweitwinkel-Linse hat 50MP, aber kleiner Hinweis: Die bietet die Cinema-Mode-Features nicht. Zusätzlich wurde ein „kinotaugliches“ Richtmikrofon verbaut, damit Vlogs nicht mehr klingen wie eine Garagenband-Aufnahme.

Battery-Goals

Lowkey ist der Akku vielleicht das krasseste Feature. Honor hat Platz geschaffen, um einen massiven 8.800mAh-Akku unterzubringen, wobei 40 Prozent Silizium-Anteil für maximale Effizienz sorgen. Unter der Haube steckt der Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6-Chip. Auf die Frage, warum sie so einen intensiven Chip verbaut haben, ohne jedes Video-Spec voll auszureizen, sagte das Team, man wolle ein „komplettes und konsistentes Flaggschiff-Erlebnis“ bieten, statt nur rohen Benchmark-Werten hinterherzujagen.

Warum das wichtig ist

Real talk: Die meisten Flaggschiff-Phones fühlen sich mittlerweile ziemlich gleich an. Durch die Partnerschaft mit einem Branchen-Giganten wie Arri wettet Honor darauf, dass Creators mehr Wert auf „kinoreife“ Color Science und echte LUTs legen als auf das nächste Spec-Sheet-Rennen. Wir warten noch auf den globalen Release-Termin, aber wenn du ein Mobile-Videography-Nerd bist, solltest du das Teil definitiv auf dem Schirm haben.