Der Vibe Check

Hast du jemals während einer KI-Antwort zu einem Gadget das perfekte Teil gesehen, aber sofort den Ick bekommen, weil du für den Kauf auf eine andere Seite klicken musstest? Google versucht das lowkey zu fixen.

Sie haben in Indien mit einem Test begonnen, bei dem du Produkte direkt von Walmart-owned Flipkart innerhalb von Gemini und Googles „KI-Modus“ kaufen kannst. Es fühlt sich einfach seamless an. Anstatt nur eine Liste mit Empfehlungen zu bekommen, siehst du bei bestimmten Artikeln einen „Kaufen“-Button, der den Flipkart-Checkout-Prozess startet, ohne dass du das KI-Fenster verlassen musst.

Warum das wichtig ist

Real talk: Google will nicht mehr nur ein smarter Chatbot sein; sie wollen dein Shopping-Assistent und dein Point-of-Sale werden. Sie nennen diese „agentic“ Shopping-Erlebnisse – eigentlich Tech-Sprech für eine KI, die nicht nur labert, sondern auch handelt.

Aktuell ist der Test noch mega begrenzt – denk an Smartphones und Zubehör – und nur für eine kleine Nutzergruppe verfügbar. Aber da in Indien im Oktober die riesige festive Shopping-Saison ansteht, plant Google bald einen breiteren Rollout. Das ist ein interessanter Move, besonders weil Google erst 2024 etwa 350 Millionen Dollar in Flipkart investiert hat.

Es ist noch nicht das „Universal Commerce Protocol“ (UCP), mit dem sie früher geprahlt haben, bei dem Google den Checkout hosten würde. Dieser Test nutzt einen Flipkart-eigenen Checkout. Es geht also weniger darum, dass Google deine Kreditkartendaten speichert, als vielmehr darum, die Lücke zwischen „Sachen finden“ und „Sachen kaufen“ zu schließen. Amazon-Produkte tauchen zwar auch in den Ergebnissen auf, haben aber bisher keinen direkten „Kaufen“-Button. W für Flipkart-User, würde ich sagen?