Wenn du auf Social Media unterwegs bist, hast du bestimmt schon die Diskussionen über GLP-1-Rezeptor-Agonisten mitbekommen – du weißt schon, die Abnehm- und Diabetes-Medikamente wie Ozempic und Mounjaro. Während diese Medikamente für Millionen Menschen lebensverändernd sind, gibt es eine Nebenwirkung, die lowkey für etwas Panik sorgt: Haarausfall.
Der Deal mit dem Haarausfall
Real Talk: Die meisten Leute, die diese Medikamente nehmen, verlieren keine Haare. Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass etwa 20 % der Nutzer mit etwas Haarausfall zu kämpfen haben könnten. Laut Lynn Petukhova, einer Genetikerin an der New York University, lässt sich das meist in zwei Kategorien einteilen.
Meistens handelt es sich um eine sogenannte telogene Effluvium. Das ist im Grunde der Moment, in dem dein Körper wegen eines großen Stressfaktors auf die „Pause“-Taste beim Haarwachstum drückt – in diesem Fall meist durch die schnelle Gewichtsabnahme oder einen Nährstoffmangel, weil du deutlich weniger isst. Die gute Nachricht? Das ist temporär. Sobald sich dein Körper wieder eingependelt hat, geht dein Haar meist wieder in seine normale Routine über.
Die andere Seite der Medaille
Eine deutlich kleinere Gruppe von Menschen könnte etwas anderes erleben: genetisch bedingten Haarausfall. Petukhova merkt an, dass das Medikament bei manchen Menschen eine genetische Veranlagung zu dünner werdendem Haar oder Geheimratsecken quasi „enthüllen“ kann. Ihre Forschung ergab, dass Männer unter diesen Medikamenten eine um 7 % höhere Wahrscheinlichkeit hatten, mit dieser Art von dauerhaftem Verlust zu kämpfen – wobei wir das Risiko für Frauen aufgrund genetischer Unterschiede noch nicht vollständig verstehen.
So schützt du deine Haare
Falls du diese Medikamente schon nimmst oder über den Start nachdenkst, kein Grund zur Panik. Hier ist, was du wirklich tun kannst:
- Priorisiere deine Ernährung: Deine Haarfollikel sind sensibel, also stell sicher, dass du genug Protein, Eisen, Zink und Biotin zu dir nimmst.
- Lass es langsamer angehen: Eine niedrigere Dosierung und ein moderateres Tempo bei der Gewichtsabnahme könnten den Schock für dein System reduzieren.
- Sprich mit einem Profi: Wenn du Veränderungen an deinen Haaren bemerkst, check einen Dermatologen aus. Die können dir helfen herauszufinden, ob es die temporäre Form ist oder ob du Unterstützung durch Mittel wie Minoxidil oder Finasterid brauchst.
Warum das wichtig ist
Niemand will sich mit dünner werdendem Haar herumschlagen, aber es lohnt sich, das große Ganze im Blick zu behalten. Wie Petukhova es ausdrückt: Die metabolische Gesundheit unter Kontrolle zu bringen, ist oft der Main-Character-Move für dein langfristiges Wohlbefinden. Wenn dich Nebenwirkungen stressen, sprich einfach offen mit deinem Arzt und check die Fakten, bevor du entscheidest, was das Richtige für dich ist.






