Die Lage bei der FIFA spitzt sich zu

Real Talk: Bei Gianni Infantino läuft es gerade absolut nicht. Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hat diese Woche offiziell seine Unterstützung für seine Wiederwahl als FIFA-Präsident zurückgezogen. Das ist ein massives L für den 56-Jährigen, besonders weil der SFV ihn erst im Juni nominiert hatte.

Warum der Sinneswandel?

Es gibt massive Probleme bei der Transparenz. In einer Stellungnahme erklärte der SFV, dass sie nach einer „umfassenden Neubewertung“ nicht mehr hinter ihm stehen können. Sie haben klar gesagt, dass seine Art der Führung, die Governance und die Entscheidungsprozesse bei der FIFA bei ihnen viel zu viele Fragen aufwerfen.

Infantino steht seit Juli in der Kritik, als seine Pläne durchsickerten, Anteile an grossen Turnieren wie der Weltmeisterschaft zu verkaufen. Die Leute waren alles andere als begeistert, und der Aufschrei war so laut, dass er die Idee verwerfen musste. Obwohl er versucht, alles locker zu sehen – und Briefe an die Mitgliedsverbände schreibt, in denen er behauptet, offen für Reformgespräche zu sein –, meint der SFV, das reiche nicht aus. Sie betonten, dass ihre zentralen Bedenken unbeantwortet geblieben seien.

Die Folgen

Das ist nicht nur ein schweizerisches Problem. Die Fussballverbände aus England, Wales, Frankreich und Serbien haben ihre Unterstützung bereits zurückgezogen. Ausserdem bereitet sich die UEFA darauf vor, vor der November-Frist einen Gegenkandidaten zu präsentieren. Da die Wahl für März angesetzt ist, ist der Druck auf den Mann, der seit 2016 den Top-Posten innehat, so gross wie nie zuvor.

Warum das wichtig ist

Wenn die eigene Heimatbasis den Stecker zieht, weisst du, dass die Vibes komplett off sind. Dieser Rückzug signalisiert, dass der Widerstand gegen Infantino global wird und seine Wiederwahl zu einem echten Kraftakt macht.