Vorwürfe wegen Geldverschwendung

FIFA-Präsident Gianni Infantino steckt lowkey in der Klemme. Drei Quellen haben gegenüber der New York Post bestätigt, dass Infantino die Agentur Monks von Sir Martin Sorrell beauftragt hat, eine digitale Medienkampagne zu fahren, um seine Wiederwahl im kommenden März zu sichern. Der Tea? Er soll dafür FIFA-eigene Gelder aus dem Non-Profit-Bereich genutzt haben.

Das juristische Drama

Dieser Move sorgt intern für absolute Fassungslosigkeit. Insider sprechen von einem direkten Amtsmissbrauch und schwerwiegendem finanziellen Fehlverhalten. Eine hochrangige Quelle aus dem Fußball-Business nahm kein Blatt vor den Mund: „Wäre das in der NFL oder NBA passiert, wäre der Commissioner bis zur Mittagspause gefeuert worden.“

Es gibt auch handfeste juristische Bedenken. Der eigene Ethikkodex der FIFA (Artikel 25) verbietet die Nutzung von Organisationsgeldern für Wahlkampfzwecke. Außerdem prüft die UEFA Vorwürfe gemäß Artikel 158 des Schweizer Strafgesetzbuches. Im Falle einer Verurteilung wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung zur persönlichen Bereicherung drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Warum sein Job in Gefahr ist

Dieser Schritt kommt nach dem kompletten Scheitern eines 20-Milliarden-Dollar-Plans, FIFA-Kommerzrechte an Investoren – angeführt von Josh Kushners Thrive Capital – zu verkaufen. Die UEFA drohte mit einem WM-Boykott, woraufhin der Deal platzte und eine offene Revolte im FIFA-Hauptquartier ausbrach. Seit dem Zusammenbruch trat der ehemalige Chefberater Carlos Cordeiro zurück, und der FIFA-COO Kevin Lamour wurde entlassen, nachdem er Infantino eine „Lüge durch Unterlassen“ vorgeworfen hatte.

Infantino versucht nun, klassische Medien zu umgehen, indem er auf Monks setzt, um durch datengesteuertes, algorithmisches Targeting die Mitgliedsverbände in Afrika, Asien und Amerika zu beeinflussen. Währenddessen wurde er dabei gesehen, wie er in einem von Katar bereitgestellten Privatjet reiste, und Fans schalten mittlerweile sogar Attack-Ads gegen ihn am Times Square.

Warum das wichtig ist

Die FIFA sitzt auf 6 Milliarden Dollar an Barreserven. Wenn man sieht, wie die Führung scheinbar den Tresor einer Non-Profit-Organisation plündert, um den eigenen „Thron“ zu schützen, ist das ein riesiges Warnsignal. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, stehen wir vor einer massiven Governance-Krise, die einen kompletten Regimewechsel an der Spitze des Weltfußballs erzwingen könnte.