Die Story um die Reste des FTX-Investmentportfolios wird immer wilder. Die Investmentfirma SWI Group hat erfolgreich rund 900 Millionen Dollar eingesammelt, um ihr Rechenzentrum- und AI-Computing-Netzwerk in Europa und den USA massiv auszubauen. Der Clou dabei? Ein riesiger Teil dieser Expansion betrifft Genesis Digital Assets – die Krypto-Mining-Firma, die früher von Sam Bankman-Fried unterstützt wurde. Früher ließ SBF über Alameda Research mehr als 1 Milliarde Dollar in eine 20-prozentige Beteiligung an Genesis fließen. Nach dem Pleite-Desaster im November 2022 wurde dieser Anteil zu einem heißen Ziel für alle, die Gelder für die Opfer zurückholen wollten. Heute hat die SWI Group offiziell die Kontrolle übernommen und ihren Anteil an Genesis bis August auf 70 % aufgestockt. Sie haben den Betrieb sogar in SWI Digital umbenannt. Laut SWI-Mitgründer und CEO Max-Hervé George ist das ganze juristische Drama rund um die FTX-Verbindungen offiziell aus der Welt geschafft, was es der Firma ermöglicht, diese Mining-Anlagen komplett auf den AI-Boom auszurichten. Mit 15 Standorten und einer Kapazität von 1,3 Gigawatt ist das ein massiver Move für die Infrastruktur-Seite der Branche. Nur zur Erinnerung: Corporate-Pivot-Strategien zu beobachten ist schon wild, aber das hier ist keine Finanzberatung – passt auf eure Bags auf und macht immer euren eigenen Research.