Das Vakuum im Weißen Haus
Real talk: Die Vibes in der Krypto-Szene in D.C. sind aktuell lowkey weird. Nachdem Präsident Donald Trump einen harten Pivot hingelegt und sich voll zu digitalen Assets bekannt hat – inklusive der Einrichtung eines schicken Council of Advisors for Digital Assets –, ist dieser Vibe jetzt komplett abgekühlt. Patrick Witt, der letzte verbliebene Krypto-Berater, der das Büro leitete, hat offiziell den Abgang gemacht. Jetzt fragt sich jeder: Wer steuert hier eigentlich noch das Schiff in Sachen Krypto-Politik?
Als das Weiße Haus kürzlich einen neuen KI-Zaren ernannt hat, wurde die Position – die früher sowohl für KI als auch für Krypto zuständig war – komplett von Krypto befreit. Ein Beamter des Weißen Hauses bestätigte Witts Abgang gegenüber CoinDesk, hielt sich aber bedeckt, wer den Job übernehmen könnte. Man betonte lediglich, dass der „Crypto and Clarity Act“ weiterhin Priorität habe.
Eine Geschichte voller Abgänge
Das Büro ist in letzter Zeit ein echtes Kommen und Gehen. Alles fing 2025 mit David Sacks als leitendem Zaren an. Dann kam Bo Hines, der das Gesicht der Krypto-Offensive des Weißen Hauses wurde und den GENIUS Act über die Ziellinie brachte. Hines ist später zu Tether abgewandert. Nach ihm übernahm Witt das Ruder und kämpfte hart für den Digital Asset Market Clarity Act – oft hat er auf X seinem Frust Luft gemacht, als das Gesetz ins Stocken geriet.
Jetzt, da Witt in den privaten Sektor gewechselt ist und der ehemalige SEC-Chef Jay Clayton als neuer Leiter für eine „Super Intelligence Force“ ernannt wurde, die Krypto explizit ausschließt, fragt sich die Branche: Wen soll man jetzt überhaupt noch kontaktieren? Clayton hat bezeichnenderweise die SEC in der Ära geleitet, in der „Regulation by Enforcement“ zum größten L der Branche wurde.
Warum das wichtig ist
Für alle, die Sats stacken oder den Markt im Auge behalten, ist das ein heftiger Plot-Twist. Während der Kongress nach den Wahlen im November vielleicht noch versucht, Gesetze durchzuboxen, sorgt das Fehlen eines festen Ansprechpartners im Weißen Haus für massive Unsicherheit. Reminder: Das ist keine Finanzberatung. In der Politik läuft alles im Schneckentempo, wenn der Stuhl leer bleibt. Bleibt wachsam und checkt euer Risiko, während sich der Staub legt.






