Der Scam

Real Talk: Sicherheit ist in der Krypto-Welt einfach alles, und diese Story ist ein massiver L für alle betroffenen User. Ein 23-Jähriger aus Sheepshead Bay wurde jetzt zu vier bis zwölf Jahren hinter Gittern verurteilt, nachdem er fast 100 Coinbase-User um insgesamt 16 Millionen Dollar erleichtert hat.

So lief der Move ab: Ronald Spektor gab sich als Coinbase-Mitarbeiter aus – manchmal unter dem Alias „James Wilson“ – und schickte den Leuten Warnmeldungen, ihre Assets wären in Gefahr, gehackt zu werden. Er manipulierte sie so, dass sie ihr Guthaben auf eine „sichere“ Wallet transferierten. Lowkey gehörte diese Wallet die ganze Zeit ihm und er hat sie sofort leergeräumt.

Das Nachspiel

Spektor bekannte sich am 2. September in 31 Anklagepunkten schuldig, darunter Geldwäsche und schwerer Diebstahl. Obwohl die Staatsanwaltschaft sieben bis 21 Jahre forderte, legte Richter Danny Chun am Mittwoch das Strafmaß auf vier bis zwölf Jahre fest.

Er muss außerdem fast 16 Millionen Dollar an Entschädigungen zahlen und über eine halbe Million Dollar an sichergestellten Vermögenswerten verwirken. Trotz des juristischen Siegs bleiben Millionen verschwunden, und die Staatsanwaltschaft vermutet, dass Spektor genau weiß, wo die restliche Kohle geblieben ist.

Warum das wichtig ist

Der Typ hat nicht nur gestohlen, er hat sich auch noch komplett daneben benommen. Er betrieb einen Telegram-Kanal namens „Blockchain enemies“ unter dem Handle @lolimfeelingevil, wo er ganz offen mit den Diebstählen prahlte. Zwischen dem Verlust von Millionen bei Krypto-Wetten und dem Versuch, mit einem Greyhound-Bus aus dem Land zu flüchten, war die ganze Aktion einfach nur wild.

Denk dran: Coinbase und echte Börsen werden dich niemals anrufen und dich bitten, deine Krypto-Assets auf eine „sichere“ Wallet zu verschieben. Wenn dich jemand dazu auffordert, sind die Vibes absolut off – es ist ein Scam. DYOR und bleib auf der Chain sicher.