Es ist absolut heftig, was sich an der Cornell University abgespielt hat – und jetzt kommt endlich wieder Bewegung in den Fall. Der District Attorney von Tompkins County, Matthew Van Houten, hat bestätigt, dass sein Büro die Ermittlungen offiziell wieder aufnimmt. Es geht um den Vorwurf, dass sieben Mitglieder der Chi Phi-Verbindung im Jahr 2024 eine Studentin unter Drogen gesetzt und im Rahmen einer Gruppenvergewaltigung missbraucht haben sollen. ## Der Hintergrund Die Ermittlungen basieren auf einer Zivilklage der Betroffenen, die anonym als Jane Doe geführt wird. Laut Klageschrift wurde sie dazu gezwungen, Drogen zu nehmen, und von sieben Männern missbraucht: Matthew Ingalls, Johnathan Newell, Winston Lee, Gillio Lopes, Diego Sarabia, Scott Norris und Scott Kretzschmar. Die Unterlagen legen sogar nahe, dass Newell eine Snapchat-Nachricht an einen Gruppenchat namens „Chi Phi Actives“ schickte, in der er andere dazu aufforderte, sich anzuschließen – einfach nur erschütternd. ## Was jetzt passiert Während der DA den Fall nun einer Grand Jury vorlegen will, behauptet er, dass die aktuellen Anschuldigungen in der Zivilklage „dramatisch anders“ seien als die ursprüngliche Aussage des Opfers aus dem Jahr 2024. Der Anwalt der Betroffenen, Thomas P. Giuffra, widerspricht dieser Darstellung jedoch scharf. Er weist darauf hin, dass die Frau nie von jemandem mit einer speziellen Ausbildung für Sexualstraftaten befragt wurde: „Meiner Erfahrung nach erfordert das Gespräch mit Überlebenden von Missbrauch Feingefühl, Verständnis und eine spezialisierte Ausbildung.“ ## Warum das wichtig ist Wer sich fragt, was das bedeutet: Es ist ein heftiger Reality-Check, wie Unis und lokale Behörden mit Berichten über sexualisierte Gewalt umgehen. Der Fall steht aktuell unter Beobachtung, um zu sehen, ob neue Beweise oder ein anderer Ansatz endlich zu Konsequenzen führen, wo diese bisher ausgeblieben sind. Wir behalten im Auge, ob das Verfahren vor der Grand Jury tatsächlich zu einer Anklage führt.