Die Lage

Real talk: Die Situation in Zentralchile ist gerade echt heftig. Nach rekordverdächtigen Regenfällen ist der Mapocho-Fluss über die Ufer getreten und hat Anwohner in ihren Häusern eingeschlossen. Die Polizei ist im Dauereinsatz und rettet Menschen und ihre Haustiere mit Helikoptern aus der Gefahrenzone in Talagante, einer Stadt etwa 35 km südwestlich von Santiago.

Die Zahlen

Das ist kein normaler Regentag. Santiago ist völlig unter Wasser: Allein in der ersten Oktoberwoche fielen 74 mm Regen. Damit ist es offiziell der nasseste Oktober seit 76 Jahren. In der Stadt San Bernardo wurde zudem eine Person tot in einer überfluteten Unterführung gefunden; die genaue Todesursache wird derzeit noch untersucht.

Was steckt dahinter?

Der Grund für das Ganze: El Niño. Wissenschaftler sagen, dass das diesjährige Klimaphänomen ordentlich reinhaut. Es wird erwartet, dass es während des gesamten Frühlings auf der Südhalbkugel für heftige Stürme und starken Wind sorgen wird. Die Lage bleibt instabil und Experten warnen, dass dieser El Niño 2026-2027 weltweit für massive Wetterverschiebungen sorgt – von krassen Überschwemmungen bis hin zu Dürreperioden.

Warum das wichtig ist

Das Ganze ist ein massiver Weckruf dafür, wie schnell sich Klimamuster verändern. Da dieses Ereignis nicht mit dem Vorlauf früherer Stürme vorhergesagt werden konnte, waren viele Gemeinden völlig unvorbereitet. Das zeigt mal wieder, wie schnell und unberechenbar diese klimabedingten Katastrophen mittlerweile sind.