Der Tech-Pivot

Wer Pragmata gespielt hat, weiß, dass das Game lowkey eine Anti-KI-Message vermittelt – aber hinter den Kulissen schlägt Capcom jetzt andere Töne an. Während einer Präsentation auf der Capcom Open Conference RE: 2026 sprach Programmierer Satoshi Ishida ganz offen über den Grind bei der Entwicklung riesiger Titel wie Resident Evil. Das TL;DR? Moderne Games zu entwickeln kostet unglaublich viel Zeit, und Capcom glaubt, die Lösung liegt in der Integration von KI in ihre 'Development-Workflows'.

It’s giving Efficiency

Capcom hat bereits früher versprochen, dass sie nicht einfach massenhaft KI-generierte Assets in ihre Games klatschen werden, und Ishida blieb in seinem Talk weitgehend bei dieser Linie. Das Ziel ist nicht, menschliche Artists zu ersetzen; es geht darum, zu verhindern, dass simple, repetitive Aufgaben das Leben des Dev-Teams auffressen. Die Vision dahinter wächst aber definitiv. Ishida hat eine Roadmap skizziert, um ihre proprietäre RE Engine nach und nach zu einer 'KI-generativen Game Engine' umzubauen. Real talk: Sie bauen wortwörtlich an einer Zukunft, in der das Studio und die KI gemeinsam am Steuer der Spieleentwicklung sitzen.

Warum das wichtig ist

Das ist ein krasser Wandel für ein Studio, das für hochglanzpolierte, von Menschen gemachte Experiences bekannt ist. Auch wenn sie das Ganze als Lösung für die riesigen Anforderungen kommender Next-Gen-Projekte positionieren, setzt das einen Präzedenzfall dafür, wie große Publisher die Balance zwischen KI-Effizienz und dem 'Vibe', den Spieler erwarten, finden werden. Wir müssen abwarten, ob die Engine ihre Seele behält oder ob der Vibe off wird, je mehr sie auf Automatisierung setzen.