Der Schock-Moment
Stell dir vor, du bist morgens entspannt beim Paddle-Boarding und plötzlich fühlst du dich wie in einem Horrorfilm. Genau das ist Heather Gray in der Nähe des Capitola Wharf in Santa Cruz passiert. Gegen 8 Uhr morgens wurde sie völlig überraschend von einem aggressiven Seelöwen angegriffen und direkt ins Wasser gestoßen. Gray erzählte gegenüber KNTV, es sei ein absoluter Albtraum gewesen – der Seelöwe habe sie sogar an den Haaren gepackt.
Der Kampf ums Überleben
Gray wurde am Arm, an der Hand und an den Füßen gebissen und musste das Tier physisch abwehren. Selbst nachdem sie wieder auf ihr Board geklettert war, ließ der Seelöwe nicht locker – er verfolgte sie, während sie in Richtung Ufer paddelte. Eine Freundin brachte sie schließlich in die Notaufnahme, wo sie Tetanus- und Tollwut-Spritzen brauchte. Ganz ehrlich: So will man wirklich nicht in den Montag starten.
Warum das wichtig ist
Das ist kein Zufall, sondern liegt wahrscheinlich an einer Domoinsäure-Vergiftung. Forscher des Marine Mammal Center sagen, dass dieses Toxin, das durch schädliche Algenblüten entsteht, derzeit Seelöwen und Seebären in der Monterey Bay betrifft und oft zu extrem unberechenbarem Verhalten führt. Am Dienstag wurde in derselben Gegend sogar ein zweiter Angriff eines Seelöwen auf einen Surfer gemeldet.
Behörden raten aktuell dazu, mindestens 45 Meter Abstand zu Meeressäugern zu halten. Gray sagt, sie will das Wasser trotzdem nicht für immer meiden. Sie wartet erst einmal ab, bis sich die Algenblüte verzogen hat, bevor sie sich wieder aufs Board traut. Für den Moment solltest du vielleicht lieber am Strand bleiben, statt dich in die Wellen zu stürzen.





