Jahrelang waren Bose-Kopfhörer auf jedem Flug der absolute Standard. Sie sind quasi der Main Character der Travel-Accessoires. Aber bei den neuen Bose QuietComfort Headphones (2. Gen) frage ich mich lowkey, ob sie die Krone noch tragen. ## Die Ws: Komfort und Sound Bose hat in Sachen Tragegefühl absolut abgeliefert. Mit nur 230 Gramm sind sie unfassbar leicht. Die Passform ist großzügig und sie drücken auch nach einer achtstündigen Schicht nicht auf den Kopf. Das Noise-Cancelling ist auch genau das, was man erwartet – solide genug, um eine laute Cafeteria auszublenden. Außerdem ist das Audioprofil klar und detailliert, mit starkem Bass und knackigen Höhen. ## Die Ls: Akku und Features Real talk: Hier gibt es einige echte Minuspunkte. Die 24 Stunden Akkulaufzeit wirken eher schwach, wenn Konkurrenten wie die Nothing Headphone (1) oder Sonos Ace Ultra mit 35 Stunden am Start sind. Noch schlimmer: Sie haben keine Trageerkennung – ein Auto-Pause-Feature, das bei deutlich günstigerer Tech längst Standard ist. Auch die Gesprächsqualität ist eine riesige Enttäuschung; Kollegen meinten, meine Stimme klang bei Zoom-Calls dumpf und unnatürlich. ## Warum das wichtig ist Bei einem Preis von 370 Dollar bist du gefährlich nah an den Kosten der Flaggschiff-Bose QuietComfort Ultra (2. Gen). Da das Ultra-Modell ein deutlich besseres Erlebnis für nicht viel mehr Kohle bietet, ist es schwer, diese Mittelklasse-Option zu rechtfertigen. Der Markt hat sich geändert, und wenn du diese Dinger nicht gerade mit einem fetten Rabatt schnappst, solltest du dir Alternativen wie die Sony WH-1000XM4C oder andere Modelle anschauen, die mehr für dein Geld bieten. Sag nichts weiter, warte lieber auf einen Sale.