Ist der Bullenmarkt zurück?
Real talk: Der erfahrene Trader Peter Brandt glaubt, dass wir den Tiefpunkt des Bitcoin-Zyklus bereits hinter uns haben. Während er zuvor den 4. Oktober als mögliches Ende des Bärenmarktes markiert hatte, geht er jetzt davon aus, dass der Markt schneller war als gedacht. In der neuesten Folge von Trade Secrets deutete Brandt an, dass wir in einen neuen Bullenmarkt-Zyklus eintreten könnten, auch wenn er einen kurzen Dip nicht ausschließt.
Er beobachtet derzeit einen möglichen Rücksetzer in den Bereich von 65.000 bis 66.000 Dollar Anfang Oktober. Der Vibe? Zu viele Leute sind aktuell im FOMO-Modus, und ein Dip könnte die Leute, die zu spät eingestiegen sind, erst einmal rausschütteln. Für diejenigen mit einer risk-aware Strategie könnte das der perfekte Moment sein, um ihre Positionen aufzubauen.
Die Langzeitprognose
Brandt hat seine Preisziele offiziell aktualisiert. Er projiziert nun einen Zyklus-Peak zwischen 300.000 und 600.000 Dollar bis Ende 2029. Er erwähnte sogar, dass "der Bullenmarkt-Zyklus dieses Mal eine sehr gute Chance hat, eine halbe Million zu erreichen."
Aber lass dich nicht täuschen: Er wettet nicht auf einen Bitcoin-Preis von einer Million Dollar bis 2030, und er braucht diese Moon-Shot-Zahlen auch gar nicht, damit sein Trade aufgeht. Er hält aktuell etwa 70 % seiner geplanten Allokation im Markt und konzentriert sich darauf, das Risiko zu managen, statt besessen darauf zu schauen, ob BTC bis Ende des Jahres die 100.000 Dollar knackt.
Warum XRP ein "Fool Coin" ist
Während Bitcoin, Ethereum und Solana bei ihm einen Platz am Tisch haben, bleibt Brandt bei den meisten Altcoins skeptisch. Er bezeichnete XRP explizit als "Fool Coin" und argumentiert, dass nur weil ein Token einen Nutzen für Transaktionen hat, das noch lange nicht bedeutet, dass der Preis durch die Decke geht. Er verglich es mit dem US-Dollar: hochfunktional für Zahlungen, aber eben kein Investment, das man für exponentielle Gewinne hält.
Sein Rat an die Degens? Hört auf, auf jeden neuen Hype reinzufallen. "Lass dich nicht von dem neuesten schnellen Pferd im Spiel verarschen", warnte er. Wenn du finanziell schon sicher aufgestellt bist, empfiehlt er eine Krypto-Allokation von maximal 10 % deines Portfolios.
Warum das wichtig ist
Brandt erinnert uns daran, dass Schlagzeilen und Markt-Narrative oft nur Noise sind. Er schaut lieber auf historische Zyklus-Muster und das Timing, statt sich vom Hype-Zyklus mitreißen zu lassen. Am wichtigsten ist: Denk daran, dass keine Analyse – egal wie erfahren der Experte ist – eine Finanzberatung darstellt. DYOR, behalte dein Risiko im Griff und lass den Chart für sich sprechen. Highkey: Disziplin ist der einzige Weg, um die Volatilität zu überleben.





