Der Kampf um dein Geld

Real talk: Die Spannung zwischen traditionellen Banken und dem Krypto-Ökosystem ist highkey am Anschlag. Ein neues Arbeitspapier der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) analysiert jetzt, ob Banken die Leute tatsächlich davon abhalten können, ihr Geld in Stablecoins wie USDT und USDC zu parken.

Die Forscher Rashad Ahmed und Iñaki Aldasoro haben wöchentliche Daten von 2019 bis Mitte 2025 ausgewertet. Ihr wichtigster Takeaway? Banken haben vielleicht mehr Macht, als wir dachten. Sie fanden heraus, dass selbst ein winziger Anstieg der Bankeinlagenzinsen – nur ein Basispunkt, also 0,01 % – zu einem langsameren Wachstum bei Stablecoins führen kann. In ihrer Analyse sank dadurch die zehntägige Wachstumsrate der Stablecoin-Marktkapitalisierung von 15 % auf 12 %. Wenn man berücksichtigt, dass Banken aktiv die Zinsen erhöhen, um konkurrenzfähig zu bleiben, fiel der Wachstumsrückgang sogar noch deutlicher auf etwa 6 % aus.

Warum das wichtig ist

Das Ganze wirkt wie ein massives Powerplay. Die Studie zeigt, dass dieser Zusammenhang bei USDC von Circle stärker ausgeprägt ist – was Sinn ergibt, da dieser Coin enger an US-Nutzer gebunden ist. Bank of America-CEO Brian Moynihan hatte zuvor bereits Alarm geschlagen und die Sorge geäußert, dass Billionen von Dollar in Stablecoins und renditebringende Produkte abfließen könnten, was die Kreditvergabekapazität der Banken massiv stören würde.

Denkt aber dran: Das ist keine Finanzberatung und die Lage entwickelt sich ständig weiter. Da immer mehr renditebringende Stablecoins und tokenisierte Geldmarktfonds den Markt fluten, könnte sich die Dynamik bald ändern. Stand jetzt ist aber klar: Banken versuchen ihr Liquiditäts-Game zu halten, indem sie bei den Zinsen gegensteuern. Die Story zwischen TradFi und DeFi bleibt also absolut spannend.