Die Lage vor Ort
Falls ihr gerade in Bangkok seid: Passt auf euch auf, die Vibes sind aktuell absolut mies. In allen 50 Stadtbezirken wurde offiziell der Notstand wegen Überschwemmungen ausgerufen, nachdem es zwei Tage lang ohne Pause geschüttet hat. Die Drainagesysteme sind komplett überfordert, weshalb Straßen unter Wasser stehen und der Verkehr in absolutem Chaos versinkt.
Was ihr wissen müsst
Die Behörden raten allen, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Falls ihr in der Nähe der Kanäle wohnt, mal ehrlich: Bringt eure Wertsachen so schnell wie möglich in die oberen Stockwerke. Die Kanäle sind am Limit und einige sind bereits über die Ufer getreten, was in manchen Gebieten zu hüfthohem Wasser geführt hat.
Somkid Pheuk-ngam, eine 67-jährige Einheimische, sagte gegenüber AFP, dass sich die Überflutungen noch heftiger anfühlen als die große Flutkatastrophe von 2011. „Ich komme nirgendwo hin. Ich habe meinen Laden jetzt schon seit zwei Tagen geschlossen“, teilte sie mit. Glücklicherweise wurden bisher keine Opfer gemeldet.
Wie geht es weiter?
Gouverneur Chadchart Sittipunt bestätigte, dass der östliche Teil der Stadt aktuell am stärksten betroffen ist. Die Stadt arbeitet mit Hochdruck daran, das Wasser abzupumpen, aber da die Kanäle voll sind, ist das ein echter Struggle. Bis Sonntag und in die nächste Woche hinein wird weiterer Regen erwartet, wobei sich das Wettersystem voraussichtlich bald Richtung Zentral-Thailand verlagern soll. Bleibt wachsam – das Wetter-Chaos ist gerade echt krass.
Warum das wichtig ist
Bangkok ist anfällig für saisonale Gewitter, aber dieses Level an extremem Wetter bringt die Infrastruktur der Stadt an ihre Grenzen. Da nun alle Bezirke als Notstandszonen ausgewiesen sind, liegt das unmittelbare Ziel darin, weitere Sachschäden zu verhindern und für die Sicherheit aller zu sorgen, während der Regen weiter anhält.






