Die Lage

Eine verzweifelte Such- und Rettungsaktion läuft vor der Küste von Baja California, nachdem am frühen Freitagmorgen ein Boot mit 27 Personen an Bord gekentert ist. Die US-Küstenwache bestätigte, dass 16 Überlebende aus dem Wasser gezogen wurden, doch viele kämpfen tragischerweise mit schweren Verletzungen, die von Hai-Attacken stammen.

Die Rettungsaktion

Nachdem am Freitag gegen 1 Uhr morgens ein Notruf eingegangen war, startete eine massive koordinierte Aktion der US-Küstenwache, der US-Navy und der mexikanischen Marine. Rettungskräfte setzten Hubschrauber, ein Flächenflugzeug und verschiedene Schiffe ein, um die Überlebenden etwa 140 Meilen westlich von Ensenada zu finden. Petty Officer Charlie Valor erklärte, die Behörde habe trotz des Vorfalls außerhalb der US-Gewässer Unterstützung geleistet. Für die Überlebenden ist der Horror noch lange nicht vorbei, da nun die Customs and Border Protection mit Befragungen beginnt, um die Hintergründe der Reise zu untersuchen.

Warum das wichtig ist

Dieses Gebiet ist für seine Routen von Menschenschmugglern bekannt, und obwohl die Behörden den genauen Zweck der Bootsfahrt noch nicht bestätigt haben, unterstreicht der Vorfall die extremen Gefahren der Seewege in dieser Region. Überlebende, die als Zeugen eines Verbrechens eingestuft werden, könnten für eine humanitäre Aufenthaltserlaubnis infrage kommen. Aktuell liegt der Fokus voll auf der Suche nach den 11 noch vermissten Personen. Es ist wirklich eine herzzerreißende Situation und die Rettungsarbeiten laufen weiterhin auf Hochtouren.