Real Talk auf dem Platz
Real Talk: Die Niederlage Englands im WM-Halbfinale gegen Argentinien geistert bei jedem immer noch im Kopf herum. Nachdem man eine 1:0-Führung im Juli verspielt hatte, wurde die Schwierigkeit des Teams, den Ball zu halten, zum ultimativen L. Jetzt stellt sich der englische Flügelstürmer Anthony Gordon hinter Cheftrainer Thomas Tuchel, der bekanntermaßen behauptete, dass 'Ballbesitz' nicht wirklich in der englischen DNA liegt.
Gordon, der aktuell bei Barcelona unter Vertrag steht, sagt, der stilistische Gap zwischen England und Ländern wie Spanien sei tiefer als nur ein einzelnes Spiel. 'Kulturell gesehen ist es nicht nur dieses eine Turnier... Als Nation haben wir nicht diese Stärke wie die Spanier', sagte Gordon. Er deutet highkey an, dass England, anstatt zu versuchen, jemand zu sein, der sie nicht sind, voll auf ihre Main-Character-Energie setzen sollte: physisch agieren, direkt spielen und bei Kontern komplett abliefern.
Die Auswechslung
Gordon wurde auch richtig ehrlich bezüglich seiner Auswechslung für Ezri Konsa direkt nach seinem Tor gegen Argentinien. Er gab zu, dass er überrascht war und sich im 'Untouchable-Modus' gefühlt habe, aber er ist nicht salty. Er merkte an, dass Flügelspieler meistens die Ersten sind, die für frische Beine ausgewechselt werden. Letztendlich gibt Gordon nicht Tuchels Taktik die Schuld. Er stellte fest, dass die Spieler selbst es versäumt hätten, die Initiative zu ergreifen, als es darauf ankam, und fügte hinzu, dass die Leistung des Teams nicht an das Level im Training heranreichte.
Warum das wichtig ist
Mit dem Nations-League-Spiel gegen Spanien diesen Samstag unterstreichen Gordons Kommentare einen massiven Wandel darin, wie das Team seine Identität betrachtet. Indem sie akzeptieren, dass England vielleicht niemals wie Spanien spielen wird, muss sich der Kader entscheiden, ob ein chaotischer, extrem physischer Stil der Schlüssel ist, um endlich einen großen Titel zu holen. Say less – wir werden sehen, ob der Pivot dieses Wochenende funktioniert.




