Isabelle Huppert ist normalerweise der Main Character, aber in Marc Fitoussis neuem Film All About Corinne spielt sie tatsächlich eine Statistin – und das ist purer Chaos-Vibe. Real Talk: Zu sehen, wie eine französische Kinolegende versucht, Regisseuren, die ihren Namen nicht kennen, ihre Headshots zuzustecken, ist eine Ironie, die safe für immer in meinem Kopf bleibt.
Die Story geht ab
Im Film spielt Huppert Corinne Maclou, eine Frau in den Sechzigern, die lowkey immer noch der großen Rolle hinterherjagt. Sie trifft dabei auf die ikonische Sandrine Kiberlain, die eine überspitzte, leicht abgehobene Version ihrer selbst spielt. Als Corinne versucht, Kiberlain einzureden, sie seien verlorene Schwestern, wird es unangenehm, aber die beiden entwickeln eine super messy, zweckgebundene Freundschaft. Kiberlain denkt, das Abhängen mit Corinne lässt sie in der Öffentlichkeit 'echter' wirken, während Corinne einfach nur die Karriereleiter hoch will.
Der Meta-Comedy-Flex
Was diesen Film zu einem absoluten W macht, ist der Cast. Wir bekommen nicht nur Huppert und Kiberlain; Stars wie Diane Kruger tauchen als sie selbst auf und konkurrieren verzweifelt um eine Rolle in einem Dardenne-Brüder-Film über einen Fliesenleger. Der Humor ist super insider-lastig und spielt mit dem Ruf der Schauspielerinnen im echten Leben. Der Film ist leicht, spritzig und hat ehrlich gesagt einfach abgeliefert. Man muss kein Experte für französisches Kino sein, um die Jokes zu verstehen; wer Call My Agent! kennt, wird sich sofort wie zu Hause fühlen.
Warum das wichtig ist
Am Ende des Tages ist All About Corinne eine süße, witzige Liebeserklärung an die Branche. Es ist kein bösartiger Verriss, sondern nimmt nur das Ego und den Grind des Showgeschäfts aufs Korn. Say less, ich bin bereit.






