Real Talk: Die Tech-Welt hat ein ernsthaftes Problem mit dem sogenannten Confidence-Gap, und das wirkt aktuell ziemlich nach Overcompensation. Eine neue Umfrage unter über 5.400 US-Amerikanern beleuchtet, wie Männer und Frauen Künstliche Intelligenz wahrnehmen – und die Ergebnisse sind ehrlich gesagt wild. Laut Forschern in Harvard neigen Männer highkey dazu, so zu tun, als hätten sie voll den Plan, selbst wenn sie sich die Infos einfach aus den Fingern saugen. Die Studie fragte die Teilnehmer, ob sie bekannte Namen aus der KI-Szene kennen, wie zum Beispiel Sam Altman von OpenAI. Dann schmuggelten die Forscher zwei Fake-Namen unter: Susan Milner und Craig Dalton. Und genau hier wird es krass: 53 Prozent der männlichen Befragten behaupteten, sie wüssten, wer Milner und Dalton sind. Spoiler: Diese Leute existieren gar nicht. Frauen wurden ebenfalls nach diesen "Geister-Experten" gefragt, gaben aber viel entspannter zu, dass sie sie nicht kennen. Dieser Unterschied ist nicht einfach nur Getrolle; er spiegelt ein tieferliegendes Problem wider, bei dem Männer das Bedürfnis haben, absolute Sicherheit vorzutäuschen, während Frauen eher zugeben, wenn sie sich unsicher sind. Laura Manley, Executive Director des Shorenstein Center an der Harvard Kennedy School, merkt an, dass diese Selbstüberschätzung überall durchschlägt. Männer nutzen KI zwar öfter und sind bei Faktenwissen generell stärker, aber die "Fake it 'til you make it"-Einstellung ist ein klarer Trend. Dieser Bias zeigt sich auch in den Nachrichten. Die Berichterstattung über KI wird von Männern dominiert, die 14-mal häufiger in Schlagzeilen auftauchen als Frauen. Selbst wenn man CEOs rausrechnet und nur auf "Fach-Experten" schaut, sind 75 Prozent davon Männer – obwohl Frauen etwa 29 Prozent des Talentpools ausmachen. Manley findet, wir müssen die Kultur ändern. "Vielleicht sollten mehr Frauen als Experten hervorgehoben werden oder die Plattform bekommen, um auch mal zu sagen: Weiß ich nicht", sagt sie. Beide Geschlechter sind sich einig, dass KI ein bisschen gruselig ist, wobei "Besorgnis" bei allen die häufigste emotionale Reaktion ist. Frauen sind jedoch laut Berichten besorgter, während Männer immer noch an das Narrativ des Tech-Optimismus glauben. Am Ende des Tages ist noch so viel über die Zukunft der KI unbekannt. Experten sagen, es ist Zeit, dass die Industrie aufhört so zu tun, als hätte sie alle Antworten, und es okay findet, auch mal zu sagen: "Ich weiß es nicht." ## Warum das wichtig ist Die Tech-Branche liebt Hype-Typen, aber diese "Fake it"-Kultur sorgt aktiv dafür, dass andere von der Expertenrolle ausgeschlossen werden. Wenn wir nur den Leuten zuhören, die so tun, als wüssten sie alles, verpassen wir einen differenzierteren Realitätscheck darüber, was KI wirklich kann – und was nicht.
AI-Umfrage: Männer tun bei Technik-Experten nur so, als ob
Eine neue Harvard-Studie zeigt, dass Männer deutlich eher so tun, als würden sie KI-Führungskräfte kennen, die es gar nicht gibt.
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Quelle: WIRED ↗ · Mit KI-Hilfe neu geschrieben – wichtige Details bitte in der Quelle prüfen.
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