RedotPay macht ernst mit dem Börsengang. Das in Hongkong ansässige Stablecoin-Zahlungsunternehmen hat gerade ein wichtiges Finanz-Audit sowie eine separate Prüfung seiner Kontrollen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung abgeschlossen. Beide wurden von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften der „Big Four“ durchgeführt. Auch wenn das Unternehmen keine spezifischen Namen nennt, ist das ein notwendiger Vibe-Check für einen SEC-konformen US-Börsengang.

CEO und Mitgründer Michael Gao betonte, dass es bei den Audits vor allem darum geht, Vertrauen aufzubauen und das Unternehmen für ein zukünftiges Listing fit zu machen. Das Unternehmen, das es Nutzern ermöglicht, Stablecoins zu halten und sie über eine verknüpfte Visa-Karte auszugeben, erreichte bis Juli 8,5 Millionen Nutzer.

Der IPO-Zeitraum

Es gab Gerüchte, dass der Börsengang auf 2027 oder später verschoben werden könnte, aber ein Sprecher von RedotPay bleibt standhaft und erklärte gegenüber CoinDesk: „Es gab keine Verschiebung unseres IPOs.“ Auch wenn kein genaues Datum genannt wird, ist der Ehrgeiz deutlich spürbar. Gerüchten zufolge strebt das Unternehmen eine Bewertung von über 5 Milliarden Dollar an, nachdem im zweiten Quartal rekordverdächtige Transaktionsvolumina verzeichnet wurden.

Es ist erwähnenswert, dass RedotPay nicht das einzige Unternehmen im Sektor ist, das auf Zeit spielt. Branchengrößen wie die Kraken-Muttergesellschaft Payward, Consensys, Ledger und Grayscale haben ihre eigenen IPO-Pläne aufgrund der Marktbedingungen zuletzt auf Eis gelegt.

Warum das wichtig ist

Real talk: Ein Börsengang ist ein wichtiges Signal dafür, dass eine Krypto-Firma den Sprung in den Mainstream schaffen will, aber der Weg an die Börse ist nie garantiert. Denkt immer daran, dass regulatorische Hürden und Marktvolatilität reale Faktoren sind – das hier ist keine Finanzberatung, also investiert nicht blind in der Erwartung, dass ein Listing sicher ist. Behaltet die Compliance-Audits im Auge, nicht nur den Hype.