Das neueste Update

Es ist acht Monate her, seit Nancy Guthrie aus ihrem Haus bei Tucson verschwand, und der Fall hat jetzt eine neue Wendung genommen. Das Pima County Sheriff’s Department gab am Montag bekannt, dass sie aktuell einen potenziellen neuen Erpresserbrief untersuchen. Auch die Taskforce des FBI ist involviert, und die Beamten prüfen zudem auffällige Kommentare in den sozialen Medien, um zu sehen, ob an der neuen Spur etwas dran ist.

Real talk: Wir wissen immer noch nicht viel. Die Behörden halten sich mit Details zu dem Brief bisher bedeckt, daher ist unklar, was genau darin steht oder wie sie überhaupt darauf gestoßen sind.

Wie es dazu kam

Das ist nicht das erste Mal, dass Erpresserbriefe in dieser Ermittlung auftauchen. Bereits im Juli veröffentlichte das Büro des Sheriffs zwei frühere Schreiben, die kurz nach Guthries Verschwinden am 1. Februar an einen lokalen Nachrichtensender geschickt worden waren. Die erste Nachricht behauptete, ihr ginge es gut, forderte aber 4 Millionen Dollar in Krypto, während die zweite – nur Tage später verschickt – behauptete, sie sei verstorben. Totales Chaos; die Beamten haben nie bestätigt, ob sie tatsächlich noch am Leben ist.

Bisher gab es null Festnahmen. Die Ermittlungen sind lowkey frustrierend, weil so viele Puzzleteile fehlen, etwa ob sie von jemandem aus ihrem Umfeld entführt wurde oder ob eine Gruppe dahintersteckt. Das FBI hatte zuvor Überwachungsaufnahmen veröffentlicht, die eine maskierte Person zeigen, die an einer Kamera auf ihrer Veranda manipulierte, aber der Fall bleibt ein riesiges Mysterium. Die Familie nutzt Social Media, um verzweifelt um jeden Hinweis zu bitten, der sie nach Hause bringen könnte.

Warum das wichtig ist

Wenn ein Fall so lange ungelöst bleibt, ist jedes neue Beweisstück ein potenzieller W für die Ermittler, aber sie stecken noch tief in der Phase, in der geprüft wird, ob das Ganze überhaupt glaubwürdig ist. Vorerst wird die Story komplizierter, während die Suche weitergeht.