The Nuke ist raus

Real talk: Der World Grand Prix ist gerade völlig eskaliert. Titelverteidiger Luke Littler – aka „The Nuke“ – ist offiziell aus dem Turnier raus, nachdem er in der ersten Runde überraschend mit 1:2 gegen Luke Woodhouse verloren hat. Ein totaler L für den Weltranglistenersten, der eigentlich nach einer dramatischen Woche in Amsterdam wieder glänzen wollte.

Der Spielverlauf

Littler kam eigentlich stark rein. Auch wenn es spielerisch nicht sein Peak war, holte er sich das erste Set mit 3:1, inklusive eines smooth 106er-Checkouts. Aber dann haben sich die Vibes gedreht. Woodhouse, die Nummer 18 der Welt aus Worcestershire, blieb absolut cool, während das Publikum in Leicester sah, wie er sich zurück ins Game kämpfte. Nach dem Split in den ersten zwei Sätzen ging Woodhouse im entscheidenden Set mit 2:0 in Führung. Trotz eines späten Comeback-Versuchs von Littler machte Woodhouse den Sack auf Doppel-12 zu und sicherte sich den Dub. Beide Spieler beendeten das Match mit fast identischen Averages – 82,41 für Littler und 82,51 für Woodhouse.

Ein harter Abend für die Legenden

Es war definitiv nicht die Nacht der großen Namen. Littler war nicht der einzige Weltmeister, der nach Hause geschickt wurde; Rob Cross verlor 0:2 gegen Wessel Nijman und Michael van Gerwens Traum vom siebten Titel löste sich nach einer 1:2-Niederlage gegen Ryan Joyce in Luft auf. Positiv für die OGs: Gerwyn Price hat absolut abgeliefert und Sebastian Bialecki mit einem Average von 101,61 und drei 180ern regelrecht zerstört.

Warum das wichtig ist

Dieses frühe Aus beendet Littlers Titelverteidigung sofort und zeigt mal wieder, wie unberechenbar das Double-in, Double-out-Format wirklich ist. Da die Top-Seeds reihenweise ausscheiden, ist der Rest des Turniers komplett offen – und es herrscht massive Upset-Stimmung.