Das Update zur Lage
Präsident Trump hält die Tür für diplomatische Gespräche mit dem Iran diese Woche offen, auch nachdem er deren jüngsten Vorschlag zur Beendigung des Krieges offiziell abgelehnt hat. Gegenüber Axios bestätigte der Präsident am Sonntag, dass er davon ausgeht, dass die US-Unterhändler weiter am Ball bleiben, obwohl die Standpunkte noch ziemlich weit auseinanderliegen. Real talk: Die Situation ist angespannt und fühlt sich aktuell ziemlich festgefahren an.
Der Kernkonflikt
Here’s the tea: Der Iran will über die Straße von Hormus sprechen und die Aufhebung der US-Seeblockade erreichen. Sie forderten zudem ein Ende der Sanktionen auf Ölverkäufe und einen regionalen Waffenstillstand. Aber die Trump-Administration macht da nicht mit. Sie pokern auf nukleare Zugeständnisse. Wie Präsident Trump gegenüber Axios sagte: „Sie wollen einen Deal, aber nicht den, den ich machen will. Sie haben ihre Karten überreizt.“ Auf die Frage, ob er weitere Militärschläge in Erwägung ziehe, hielt er sich kurz: „Ich denke immer darüber nach.“
Warum das wichtig ist
Trotz des ganzen Dramas geben die katarischen Vermittler alles und laufen sich zwischen den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sowie dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi die Hacken ab. Während der Iran behauptet, es gehe nur um nationale Interessen und nicht um die anstehenden US-Midterms, bleibt die Kluft zwischen den beiden Ländern riesig. Währenddessen sorgt das US-Militär dafür, dass das Öl fließt – satte 22 Millionen Barrel wurden am Freitagabend durch die Straße von Hormus transportiert. Die große Frage ist, ob diese Back-Channel-Gespräche die Lücke wirklich schließen können oder ob wir in einer Endlosschleife feststecken.





